Qualitätskonferenzen

Regionale und landesweite Qualitätskonferenzen

Qualitätskonferenzen sollen zur Sicherung und Weiterentwicklung der onkologischen Versorgung beitragen. Ziel der Veranstaltungen ist ein offener Austausch zur Versorgungs- und Behandlungsqualität in Sachsen.

Um einen möglichst breiten Austausch zu ermöglichen, richten sich die Qualitätskonferenzen an verschiedene Teilnehmerkreise: Ärzte aus Krankenhäusern, Praxen, MVZ, medizinisches Personal aus den jeweiligen Fachrichtungen, an Mitarbeiter aus klinischen Krebsregistern, Vertreter aus der Gesundheitspolitik und Patientenvertreter.

Jedes der vier klinischen Krebsregister in Sachsen veranstaltet jährlich für sein Einzugsgebiet eine regionale Qualitätskonferenz.

Hierfür werden die in den Registern erfassten Diagnose-, Therapie- und Verlaufsdaten hinsichtlich einer bestimmten Tumorentität ausgewertet und die Ergebnisse im Rahmen von Vorträgen präsentiert.

Neben den Melder- und Versorgungsstrukturen im Einzugsgebiet werden entitätsspezifische Besonderheiten analysiert und ein anonymes Benchmarking der Einrichtungen für die Region dargestellt.

Die Gemeinsame Geschäftsstelle organisiert einmal im Jahr eine landesweite Qualitätskonferenz, bei der die in allen vier klinischen Krebsregistern erfassten Daten ausgewertet werden.

Im Mittelpunkt der Landesqualitätskonferenz steht die detaillierte klinische Betrachtung zweier Tumorentitäten. Aus ärztlicher Perspektive werden dazu im Vorfeld aktuelle klinisch relevante Fragestellungen entwickelt und mit den Daten der Register beantwortet.

Im Anschluss an die Landesqualitätskonferenz wird ein Landesbericht veröffentlicht, der die vorgestellten Ergebnisse zusammenfasst und vor dem Hintergrund der aktuellen wissenschaftlichen Literatur diskutiert.