Wissenschaftlicher Beirat

Funktion des wissenschaftlichen Beirats

Der wissenschaftliche Beirat ist Teil der Gemeinsamen Geschäftsstelle.

Die Aufgabe des wissenschaftlichen Beirates ist es, für die Sicherstellung der Datennutzung gemäß den gesetzlichen Anforderungen (KFRG) zu sorgen. Im Zuge dessen soll er Anträge von externen Forschungsanfragen prüfen. Er soll sich zudem an der Konzeption und dem Aufbau der landesspezifischen Auswertungen und Berichte beteiligen, die Auswertungsstelle im Aufbau eines Qualitätsmonitorings beraten und die Vorbereitung der jährlich stattfindenden Landesonkologiekonferenz unterstützen.

Die Mitglieder des Beirates werden vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz berufen. Näheres zum Wissenschaftlichen Beirat wird in einer Geschäftsordnung geregelt.

Die nächste Sitzung des wissenschaftlichen Beirats findet am 10. September 2019 statt.

Mitglieder

  • Prof. Dr. med. habil. Uwe Köhler, wissenschaftlicher Experte und Vorsitzender
  • Univ.-Prof. Dr. med. habil. Ursula Froster, Sächsische Krebsgesellschaft und stellvertretende Vorsitzende
  • Prof. Dr. med. Martin Bornhäuser, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden
  • Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Dietz, Arbeitsgemeinschaft Sächsischer Tumorzentren
  • PD Dr. med. habil. Christoph Engel, wissenschaftlicher Experte Bereich Statistik
  • Dr. med. Axel Gatzweiler, Sächsische Krankenhausgesellschaft
  • Dr. med. Klaus Hamm, Kassenärztliche Vereinigung Sachsen
  • PD Dr. med. Thomas Illmer, Berufsverband der niedergelassener Onkologen
  • Dr. med. Patricia Klein, Sächsische Landesärztekammer (nicht stimmberechtigt)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Günter Lauer, Kassenzahnärztliche Vereinigung und Landeszahnärztekammer
  • Dr. phil. Daniela Piontek, Gemeinsame Geschäftsstelle der klinischen Krebsregister in Sachsen (nicht stimmberechtigt)
  • Corina Riedrich, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (nicht stimmberechtigt)
  • Dipl. Ing. Birgit Schubotz, Klinische Krebsregister in Sachsen
  • Horst Wehner, Patientenvertreter
  • Dr. Andreas Werblow, Landesverbände der Gesetzlichen Krankenversicherung in Sachsen
  • Dr. Michael Schulte Westenberg, juristische Beratung (nicht stimmberechtigt)

Wissenschaftliche Nutzung von Daten

Das Sächsische Krebsregistergesetz (SächsKRegG) regelt die wissenschaftliche Nutzung der Daten der klinischen Krebsregister in Sachsen. Gemäß § 13 Abs. 1 SächsKRegG kann die Gemeinsame Auswertungsstelle die Daten insbesondere für Forschungsprojekte, wissenschaftliche Projekte und Promotionen auswerten und das Auswertungsergebnis als anonymisierten Datensatz zur Verfügung stellen.

Für die wissenschaftliche Nutzung der Daten ist ein Antrag beim wissenschaftlichen Beirat als Teil der Gemeinsamen Geschäftsstelle der Klinischen Krebsregister in Sachsen zu stellen.

Das Antragsformular kann elektronisch ausgefüllt werden. Wählen Sie dazu bitte vorher das Dokument zum Herunterladen aus. Den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antrag senden Sie bitte per E-Mail an die Gemeinsame Geschäftsstelle.

Antragsberechtigt sind nach § 13 Abs. 2 SächsKRegG Hochschulen, wissenschaftliche Institute, staatliche Einrichtungen und vergleichbare Stellen.

Prüfung der Anträge
Die Gemeinsame Geschäftsstelle prüft die eingegangenen Anträge auf Vollständigkeit und versendet eine Eingangsbestätigung. Fehlende Angaben werden nachgefordert. Über die eingegangenen Anträge entscheidet der wissenschaftliche Beirat. Die Sitzungen des Beirats finden zweimal jährlich statt. Die genauen Termine werden auf dieser Homepage bekannt gegeben. Anträge sind bis spätestens 6 Wochen vor der jeweiligen Sitzung einzureichen.
In Ausnahmefällen kann über einen Antrag auch zwischen den Sitzungsterminen entschieden werden. Hierfür muss der Antragsteller die Dringlichkeit der Prüfung ausreichend begründen.

Datenübergabe                                                                                                                               Entscheidet der wissenschaftliche Beirat positiv über einen Antrag, wird eine schriftliche Vereinbarung zwischen der Gemeinsamen Geschäftsstelle und dem Antragsteller getroffen, in der die Datenübergabe und -nutzung geregelt sind.

Die Gemeinsame Auswertungsstelle übermittelt dem Antragsteller den für das beantrage Forschungsvorhaben benötigten Datensatz in anonymisierter Form auf CD-ROM.
Mit Einverständnis der Antragsteller werden die Themen der beantragten Forschungsvorhaben auf dieser Homepage veröffentlicht. Art und Umfang der veröffentlichten Informationen werden mit dem Antragsteller abgestimmt.